60 Jahre DJK Eintracht Patriching
(20. Juli 1960 – 20. Juli 2020)

Die Stunde „Null“:  9. Juli 1960
„Gaudi-Spiel“ auf der Friedl-Wiese: Einige Patrichinger gegen die Firma Blöchl, Neureuth.
Die Idee, einen neuen Fußballclub zu gründen war geboren.

Gründungsversammlung 20. Juli 1960 im Gasthaus Friedl in Patriching.
Der neue Verein erhielt den Namen FC Eintracht Patriching
Die 31 Gründungsmitglieder:

Blöchl Fritz
Friedl Raimund jun.
Friedl Karl
Pongratz Anton
Mack Hubert
Spitzenberger Josef
Schießl Helmut
Mautner Georg
Deiminger Josef
Kühnhammer Hans
Schießl Hans
König Hans
Friedl Norbert
Ruhmannseder Josef
Wenzke Günter
Huber Anton
Friedl Egon
Baumann Willy
Friedl Josef
Blöchl Hermann
Stemplinger Erich
Peschl Siegfried
Kühnhammer Josef
Zeilinger Alfons
Köberl Herbert
Hausner Adolf
Altmann Ludwig
Nickl Kajetan
Bobula Hermann
Christoph Georg
Königseder Josef

Einweihung des ersten Fußballplatzes am 9. Oktober 1960:

 

DJK Eintracht Patriching am 20. Juli 2020

DJK Patriching setzt Zeichen: Kunstrasenplatz ersetzt sanierungsbedürftigen Hartplatz

Das große Werk ist endgültig vollbracht: Voller Stolz präsentierte die DJK Eintracht Patriching im Rahmen einer
Einweihungsfeier ihren nagelneuen Kunstrasenplatz offiziell der Öffentlichkeit. Passaus Oberbürgermeister
Jürgen Dupper, BLSV-Kreisvorsitzende Gerlinde Kaupa, DJK-Diözesanpräsident Klaus Moosbauer und der
Kreisvorsitzende des Bayerischen Fußballverbands in Niederbayern Ost, Christian Bernkopf, lobten in ihren
Ehren-Grußworten einhellig die Leistung der Patrichinger, die in Eigeninitiative anstelle des veralteten und komplett
sanierungsbedürftigen Hartplatzes mit Mut, Überlegung und Risikobereitschaft ein wunderschönes
Kunstrasenspielfeld geschaffen hätten.
Der Platz wird künftig sowohl von den Fußballern als auch von der Baseballsparte der DJK Patriching genutzt.
1. Vorstand Josef Ziegler bedankte sich vor allem bei den Haupt-Zuschussgebern Stadt Passau und BLSV,
bei Architekt Jürgen Wohlmaier, bei der bauausführenden Firma Majuntke und beim Leiter des gesamten Projekts:
2. Vorstand der DJK Eintracht Patriching, Manfred Stemplinger.

Die Segnung des neuen Platzes nahm Pater Endriance Pereira assistiert vom geistlichen Beirat der
DJK Patriching, Günter Freiburg und Ministrant Benedikt Neiß vor.

Großen Beifall von den ca. 150 anwesenden Gästen erhielten die Jüngsten im Verein, die Nachwuchsfußballer
der G bis E- Junioren und die Baseball-Kids. Vier der Kinder hatten bereits zu Beginn die Gäste und Ehrengäste
begrüßt, gekonnt und gar nicht nervös, der Jüngste von ihnen, Max Kohout, gerade mal acht Jahre alt.
32 Nachwuchssportler leiteten durch eine vielbeklatschte Performance zu Vangelis' "Conquest of Paradise"
den Höhepunkt der Feier ein: den symbolischen ersten Anstoß und den First Pitch, jeweils routiniert ausgeführt
von Oberbürgermeister Jürgen Dupper.
Die reibungslose Bewirtung aller Gäste, organisiert von Vizevorstand Christian Moosbauer,
und stimmungsvolle musikalische Unterhaltung durch die Band "No Name" rundeten eine würdige und rundum
gelungene Feier eines sichtlich stolzen Vereins ab.

 (Passauer Bistumsblatt vom 27.10.2019)

Die Verwirklichung ihres Großprojekts „Kunstrasenplatz“ hat die DJK Eintracht Patriching
mit Bravour gestemmt und bereits gebührend ge
feiert.
Dass neben der neuen Anlage das fast 40 Jahre alte Naturrasen
Hauptspielfeld in Patriching
zukünftig vor allem in den Übergangs
Jahreszeiten viel besser geschont und gepflegt werden kann,
ist ein
wichtiges „Nebenprodukt“ des vereinseigenen Kunstrasenplatzes, der wetterunabhängig
praktisch ganzjährig für Spiel- und Trainingsbetrieb
genutzt werden kann.
Im Rahmen der Einweihungsfeierlichkeiten
für das Kunstrasenspielfeld wurde auch der
Naturrasenplatz wirksam
aufgepeppt durch die Installation einer Hightech-LED-Anzeige für
Spielstand und Spielzeit – ein besonderer Kontrast zum nostalgischen
Eisenbahnwaggon,
seit vielen Jahren das eigenwillige „Wahrzeichen“
des Sportgeländes.
Initiator und Organisator dieser von Sponsoren
getragenen Erneuerungsmaßnahme war
Patrichings 2. Vorstand
Christian Moosbauer (l. vorne).
Zusammen mit den Spielern der Herrenmannschaften
der DJK Patriching und den Sponsoren
freute er sich
über die neue Errungenschaft.

 

(Quelle Passauer Neue Presse vom 02.10.2019)

Mit hohen Zuschüssen und viel Mut schafft die DJK den seltenen Fall eines vereinseigenen Kunstrasenplatzes

Ein großer Tag für die DJK Eintracht Patriching: Die Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes am Freitag war in baulicher Hinsicht das größte Ereignis seit der ZF-bedingten Umsiedlung der gesamten Sportanlage im Jahr 1982. Es war aber auch ein besonderer Tag, weil ein bemerkenswerter Erfolg zu feiern war: Der Platz gehört wie die gesamte Anlange der Eintracht selbst, sie hat Bau und Finanzierung mit hohen Zuschüssen als vereinseigenes Projekt gestemmt. Dafür gab es bei der Einweihungsfeier Riesen-Respekt.

Ohne die Zuschussgeber "hätten wir statt unseres wunderschönen neuen Sportplatzes immer noch den alten greislichen Hartplatz", bedankten sich die vier jungen Mitglieder Katharina, Max, Florian und Florian, die im Namen des Vereins die Begrüßung übernahmen. Die Stadt Passau hatte 600000 Euro in ihrem Haushalt bereitgestellt, der BLSV gibt 112000 Euro (auf deren Eintreffen Eintracht-Vorstand Josef Ziegler aber noch wartet) und der Verein selbst schulterte einen zehnprozentigen Eigenanteil von 85000 Euro. "Das ist eine Herausforderung für die nächsten Jahre", so Ziegler, bange sei ihm trotzdem nicht – "und stolz sind wir auch."

Eine Freude ist auch, dass letztlich eine einvernehmliche Lösung gefunden wurde, mit der auch die Baseballer des Vereins den Platz benutzen können ohne ihn zu beschädigen. Es handelt sich um mobile Elemente, die ohne Löcher in den Platz zu schlagen eingesetzt werden können. "In Patriching wird weiter Baseball gespielt", erklärt der Vorstand.

"Ein eingeschworener Stadtteil, der ungeheuer zusammenhält" ist Patriching laut OB Jürgen Dupper. Aus der starken Gemeinschaft in der DJK Eintracht Patriching sei die Kraft für eine vereinseigene Sportanlage erwachsen: "Das schätzen wir sehr. Ich kann nicht genug betonen, wie groß unser Respekt dafür ist."

 Schon wegen eines Zuwachses von 4000 Einwohnern in den letzten Jahren brauche Passau neue Sportinfrastruktur, so Dupper. Ein neuer Platz wie in Patriching sei mehr als nur eine Sportanlage. Die jungen Menschen würden im Sportverein lernen, was wichtig ist – sich anzustrengen und durchzusetzen, aber auch nachzugeben, Kameradschaft und eben Respekt. Nur der unangenehme "Kampf um Mittelerde" bei manchem Spiel auf dem staubigen harten Sandplatz ist vorbei.

Nicht mehr zeitgemäß sei der alte Sandplatz, hatte der Verein sich mit der Bitte um Zuschuss an den BLSV gewandt. "Und das stimmte ja auch", so BLSV-Kreisvorsitzende Gerlinde Kaupa. Die Einweihung sei aber mehr als nur ein Glückstag, denn der Verein habe nicht Glück gehabt, sondern das Vorhaben überlegt und mutig angepackt.

"Auf eine schöne Anlage noch was draufgesetzt", beschreibt DJK-Diözesanvorsitzender Klaus Moosbauer den neuen Platz. "Das ist die Erfolgsstory eines Vereins, der immer wieder nach vorn schaut."

 BFV-Kreisvorsitzender Christian Bernkopf nennt den Kunstrasen "Zukunftssicherung eines Fußballvereins auf dem Land". So seien junge Menschen an Fußball und Verein zu binden. Ein Kunstrasenplatz gehöre heute zur wichtigen Infrastruktur. "Ihr gebt ein gutes Beispiel, was bewegt werden kann. Ich ziehe meinen Hut", rief Bernkopf den Patrichingern zu. Sie seien bereits Vorbild für mehreren benachbarte Vereine, die nun ebenfalls einen Kunstrasen angehen wollen.

 Die Segnung des Platzes und aller, die darauf Sport treiben, nahm Pater Endriance Pereira vor. Unter den Gästen waren der Architekt des Projekts Jürgen Wohlmaier, Vertreter der ausführenden Baufirma Majuntke aus Deggendorf sowie des Sponsors und Finanziers Sparkasse Passau und die dem Verein verbundene Stadträtin Sissi Geyer. Mit swingendem Jazz begleitete die Feier die "in Patriching berühmte" Band No Name.

 

Ein neuer Kunstrasenplatz, zwei Sportarten: Andreas Kolb und Florian Schwarz (v.l.) demonstrieren Baseball,
A-Jugend-Spieler Felix Proschek (2.v.r.) steht für den Fußball, in der Mitte der organisatorische Vater und Leiter
des Projekts 2. Vorstand Manfred Stemplinger und rechts OB Jürgen Dupper, dem der erste Anstoß angetragen wurde.

(Foto: Schlegel)

 (Ouelle Passauer Neue Presse vom 21.09.2019)