Die Verwirklichung ihres Großprojekts „Kunstrasenplatz“ hat die DJK Eintracht Patriching
mit Bravour gestemmt und bereits gebührend ge
feiert.
Dass neben der neuen Anlage das fast 40 Jahre alte Naturrasen
Hauptspielfeld in Patriching
zukünftig vor allem in den Übergangs
Jahreszeiten viel besser geschont und gepflegt werden kann,
ist ein
wichtiges „Nebenprodukt“ des vereinseigenen Kunstrasenplatzes, der wetterunabhängig
praktisch ganzjährig für Spiel- und Trainingsbetrieb
genutzt werden kann.
Im Rahmen der Einweihungsfeierlichkeiten
für das Kunstrasenspielfeld wurde auch der
Naturrasenplatz wirksam
aufgepeppt durch die Installation einer Hightech-LED-Anzeige für
Spielstand und Spielzeit – ein besonderer Kontrast zum nostalgischen
Eisenbahnwaggon,
seit vielen Jahren das eigenwillige „Wahrzeichen“
des Sportgeländes.
Initiator und Organisator dieser von Sponsoren
getragenen Erneuerungsmaßnahme war
Patrichings 2. Vorstand
Christian Moosbauer (l. vorne).
Zusammen mit den Spielern der Herrenmannschaften
der DJK Patriching und den Sponsoren
freute er sich
über die neue Errungenschaft.

 

(Quelle Passauer Neue Presse vom 02.10.2019)

Mit hohen Zuschüssen und viel Mut schafft die DJK den seltenen Fall eines vereinseigenen Kunstrasenplatzes

Ein großer Tag für die DJK Eintracht Patriching: Die Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes am Freitag war in baulicher Hinsicht das größte Ereignis seit der ZF-bedingten Umsiedlung der gesamten Sportanlage im Jahr 1982. Es war aber auch ein besonderer Tag, weil ein bemerkenswerter Erfolg zu feiern war: Der Platz gehört wie die gesamte Anlange der Eintracht selbst, sie hat Bau und Finanzierung mit hohen Zuschüssen als vereinseigenes Projekt gestemmt. Dafür gab es bei der Einweihungsfeier Riesen-Respekt.

Ohne die Zuschussgeber "hätten wir statt unseres wunderschönen neuen Sportplatzes immer noch den alten greislichen Hartplatz", bedankten sich die vier jungen Mitglieder Katharina, Max, Florian und Florian, die im Namen des Vereins die Begrüßung übernahmen. Die Stadt Passau hatte 600000 Euro in ihrem Haushalt bereitgestellt, der BLSV gibt 112000 Euro (auf deren Eintreffen Eintracht-Vorstand Josef Ziegler aber noch wartet) und der Verein selbst schulterte einen zehnprozentigen Eigenanteil von 85000 Euro. "Das ist eine Herausforderung für die nächsten Jahre", so Ziegler, bange sei ihm trotzdem nicht – "und stolz sind wir auch."

Eine Freude ist auch, dass letztlich eine einvernehmliche Lösung gefunden wurde, mit der auch die Baseballer des Vereins den Platz benutzen können ohne ihn zu beschädigen. Es handelt sich um mobile Elemente, die ohne Löcher in den Platz zu schlagen eingesetzt werden können. "In Patriching wird weiter Baseball gespielt", erklärt der Vorstand.

"Ein eingeschworener Stadtteil, der ungeheuer zusammenhält" ist Patriching laut OB Jürgen Dupper. Aus der starken Gemeinschaft in der DJK Eintracht Patriching sei die Kraft für eine vereinseigene Sportanlage erwachsen: "Das schätzen wir sehr. Ich kann nicht genug betonen, wie groß unser Respekt dafür ist."

 Schon wegen eines Zuwachses von 4000 Einwohnern in den letzten Jahren brauche Passau neue Sportinfrastruktur, so Dupper. Ein neuer Platz wie in Patriching sei mehr als nur eine Sportanlage. Die jungen Menschen würden im Sportverein lernen, was wichtig ist – sich anzustrengen und durchzusetzen, aber auch nachzugeben, Kameradschaft und eben Respekt. Nur der unangenehme "Kampf um Mittelerde" bei manchem Spiel auf dem staubigen harten Sandplatz ist vorbei.

Nicht mehr zeitgemäß sei der alte Sandplatz, hatte der Verein sich mit der Bitte um Zuschuss an den BLSV gewandt. "Und das stimmte ja auch", so BLSV-Kreisvorsitzende Gerlinde Kaupa. Die Einweihung sei aber mehr als nur ein Glückstag, denn der Verein habe nicht Glück gehabt, sondern das Vorhaben überlegt und mutig angepackt.

"Auf eine schöne Anlage noch was draufgesetzt", beschreibt DJK-Diözesanvorsitzender Klaus Moosbauer den neuen Platz. "Das ist die Erfolgsstory eines Vereins, der immer wieder nach vorn schaut."

 BFV-Kreisvorsitzender Christian Bernkopf nennt den Kunstrasen "Zukunftssicherung eines Fußballvereins auf dem Land". So seien junge Menschen an Fußball und Verein zu binden. Ein Kunstrasenplatz gehöre heute zur wichtigen Infrastruktur. "Ihr gebt ein gutes Beispiel, was bewegt werden kann. Ich ziehe meinen Hut", rief Bernkopf den Patrichingern zu. Sie seien bereits Vorbild für mehreren benachbarte Vereine, die nun ebenfalls einen Kunstrasen angehen wollen.

 Die Segnung des Platzes und aller, die darauf Sport treiben, nahm Pater Endriance Pereira vor. Unter den Gästen waren der Architekt des Projekts Jürgen Wohlmaier, Vertreter der ausführenden Baufirma Majuntke aus Deggendorf sowie des Sponsors und Finanziers Sparkasse Passau und die dem Verein verbundene Stadträtin Sissi Geyer. Mit swingendem Jazz begleitete die Feier die "in Patriching berühmte" Band No Name.

 

Ein neuer Kunstrasenplatz, zwei Sportarten: Andreas Kolb und Florian Schwarz (v.l.) demonstrieren Baseball,
A-Jugend-Spieler Felix Proschek (2.v.r.) steht für den Fußball, in der Mitte der organisatorische Vater und Leiter
des Projekts 2. Vorstand Manfred Stemplinger und rechts OB Jürgen Dupper, dem der erste Anstoß angetragen wurde.

(Foto: Schlegel)

 (Ouelle Passauer Neue Presse vom 21.09.2019)

(Quelle Passauer Neue Presse vom 17.07.2019)

Die "Silberne Raute in Wiederholung" - sie steht als Gütesiegel des Bayerischen Fußballverbandes für besondere
Verdienste um die Vereinsarbeit und stellvertretend für jahrelanges, kontinuierliches Wirken.
Nach 2017 schaffte es die DJK Eintracht Patriching nun 2019 erneut, die Kriterien zum Erhalt dieser ehrenvollen Auszeichnung zu erfüllen.
Im Rahmen einer kleinen Feier nach der Jahreshauptversammlung wurde die Silberne Raute in WH nun durch
den Kreisehrenamtsbeauftragten Gerhard Jende überreicht.
Der Vorsitzendes der DJK Eintracht Patriching, Josef Ziegler, begrüßte die geladenen Ehrengäste sowie den Kreisehrenamtsbeauftragten.

Nach herzlichen Grußworten und Glückwünschen der Ehrengäste überreichte Gerhard Jende die Auszeichnung.
Jende bedankte sich bei der DJK Eintracht Patriching und beim Vereinsehrenamtsbeauftragten Matthias
Helmberger für den vorbildlich ausgefüllten Antrag, in dem 40 Kriterien, gegliedert in die vier Kategorien Ehrenamt,
Jugend, Breitensport und Prävention, berücksichtigt werden müssen. Diese Kriterien spiegeln eine
Reihe an Anforderungen an einen modernen Verein unserer Zeit wider. Jende betonte, dass die
DJK Eintracht Patriching diese geforderten Normen erfüllt und daher zu Recht das Gütesiegel des BFV zum zweiten Mal erhält.
Mit dieser Auszeichnung zeigt der Verein nach außen sichtbar, dass er in Führung, Organisation, sozialem
Engagement und in seinen Angeboten den hohen gesellschaftlichen und sportlichen Anforderungen
in unserer Zeit gerecht wird. Erreicht werden kann dies aber nur, wenn im Verein eine große Bereitschaft
vorhanden ist, sich ehrenamtlich einzusetzen. Jende lobte die Vereinsführung und die Mitglieder,
dies gemeinsam geschafft zu haben.
Die Ehrung mit der Silbernen Raute in Wiederholung ist aber auch eine Aufgabe und Verpflichtung zugleich,
weiterhin an die Zukunft der DJK Eintracht Patriching zu denken und die hohen Standards beizubehalten.
Für die Bewältigung dieser Aufgaben benötigt jeder Verein den ehrenamtlichen Einsatz aller Mitglieder.

VEAB Matthias Helmberger und 1. Vorsitzender Josef Ziegler nahmen die Auszeichnung dankend entgegen
und versicherten, auch weiterhin engagiert und motiviert den Verein mit Leben zu füllen und den sportlichen
und gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Übergabe der Silbernen Raute in WH: KEAB Gerhard Jende, 1. Vorsitzender Josef Ziegler, VEAB Matthias Helmberger

(Quelle: BFV 10.07.2019)