Zwei mal Silber für die DJK Eintracht Patriching

Die "Silberne Raute in Wiederholung" - sie steht als Gütesiegel des Bayerischen Fußballverbandes für besondere
Verdienste um die Vereinsarbeit und stellvertretend für jahrelanges, kontinuierliches Wirken.
Nach 2017 schaffte es die DJK Eintracht Patriching nun 2019 erneut, die Kriterien zum Erhalt dieser ehrenvollen Auszeichnung zu erfüllen.
Im Rahmen einer kleinen Feier nach der Jahreshauptversammlung wurde die Silberne Raute in WH nun durch
den Kreisehrenamtsbeauftragten Gerhard Jende überreicht.
Der Vorsitzendes der DJK Eintracht Patriching, Josef Ziegler, begrüßte die geladenen Ehrengäste sowie den Kreisehrenamtsbeauftragten.

Nach herzlichen Grußworten und Glückwünschen der Ehrengäste überreichte Gerhard Jende die Auszeichnung.
Jende bedankte sich bei der DJK Eintracht Patriching und beim Vereinsehrenamtsbeauftragten Matthias
Helmberger für den vorbildlich ausgefüllten Antrag, in dem 40 Kriterien, gegliedert in die vier Kategorien Ehrenamt,
Jugend, Breitensport und Prävention, berücksichtigt werden müssen. Diese Kriterien spiegeln eine
Reihe an Anforderungen an einen modernen Verein unserer Zeit wider. Jende betonte, dass die
DJK Eintracht Patriching diese geforderten Normen erfüllt und daher zu Recht das Gütesiegel des BFV zum zweiten Mal erhält.
Mit dieser Auszeichnung zeigt der Verein nach außen sichtbar, dass er in Führung, Organisation, sozialem
Engagement und in seinen Angeboten den hohen gesellschaftlichen und sportlichen Anforderungen
in unserer Zeit gerecht wird. Erreicht werden kann dies aber nur, wenn im Verein eine große Bereitschaft
vorhanden ist, sich ehrenamtlich einzusetzen. Jende lobte die Vereinsführung und die Mitglieder,
dies gemeinsam geschafft zu haben.
Die Ehrung mit der Silbernen Raute in Wiederholung ist aber auch eine Aufgabe und Verpflichtung zugleich,
weiterhin an die Zukunft der DJK Eintracht Patriching zu denken und die hohen Standards beizubehalten.
Für die Bewältigung dieser Aufgaben benötigt jeder Verein den ehrenamtlichen Einsatz aller Mitglieder.

VEAB Matthias Helmberger und 1. Vorsitzender Josef Ziegler nahmen die Auszeichnung dankend entgegen
und versicherten, auch weiterhin engagiert und motiviert den Verein mit Leben zu füllen und den sportlichen
und gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Übergabe der Silbernen Raute in WH: KEAB Gerhard Jende, 1. Vorsitzender Josef Ziegler, VEAB Matthias Helmberger

(Quelle: BFV 10.07.2019)

So gelingt Vereinsorganisation

Ehrenamtstreff mit Workshop bei der DJK Patriching - Dr. Josef Heigl referiert

Der Ehrenamtsbeauftragte des Fußballkreises Niederbayern-Ost, Gerhard Jende,
hatte die Vereine aus der Region zu einer Schulungsveranstaltung mit dem Thema
„Vereinsorganisation 2.0“ eingeladen.
18 Vertreter von 12 Vereinen fanden sich im schmucken, erst kürzlich komplett renovierten
Sportlerstüberl des Vereinsheims der DJK Eintracht Patriching zu dem Workshop ein.
Als Hauptreferenten begrüßte Jende den ehemaligen stellvertretenden Landesehrenamts-
beauftragten und langjährigen Bezirksehrenamtsreferenten im Bayerischen Fußballverband,
Dr. Josef Heigl.

Erster Vorstand Sepp Ziegler gab in seiner Begrüßung einen kurzen Überblick über die
Vereinsstruktur der DJK Eintracht Patriching. Mit seiner Einlassung auf das in diesem Jahr
anstehemde Großprojekt des Vereins „Neubau Kunstrasenplatz“ und den damit
verbundenen gewaltigen organisatorischen Herausforderungen fand Ziegler mühelos
die Überleitung zum Thema des Abends „Vereinsorganisation 2.0“.

Gastreferent Dr. Josef Heigl nannte in seinem Vortrag die Eckpunkte Klarheit,
Wirtschaftlichkeit, Stabilität, Flexibilität und funktionierender Kommunikationsfluss als
unabdingbare Voraussetzungen für erfolgreiche Organisationsstrukturen in den Sport-
vereinen.
Ebenso forderte Dr. Heigl eindeutige Aufgabenbeschreibungen als Schlüssel zum Erfolg
in der Vereinsarbeit und zur Gewinnung von neuen ehrenamtlichen Mitarbeitern.
„Wer tut was mit wem, wie und wann?
“ Mit dieser einfachen Formel umriss Heigl seine Forderung nach klarer Regelung
von Zuständigkeiten, Befugnissen und Entscheidungskompetenzen.
Auch die Vereinssatzung sei ganz wichtig für das Funktionieren der Vereinsorganisation,
so Dr. Heigl.
Er verwies auf die gesetzlich vorgeschriebenen Mindest- und Sollanforderungen an eine
Vereinssatzung, aber auch auf eine ganze Reihe von Dingen, die sinnvollerweise in der
Satzung geregelt sein sollten. Er mahnte mit Nachdruck die Verantwortlichen,
zu überprüfen, ob die Vereinssatzung noch „up to date“ sei.

Dr. Heigl wusste seine Ausführungen mit zahlreichen praktischen Beispielen aus seinem
reichen Erfahrungsschatz als Mitglied, Funktionär und langjähriger Vorstand bei der
DJK Jägerwirth zu bereichern.
Die anwesenden Vereinsvertreter ließ er in kleinen Arbeitsgruppen den Aufbau ihres
jeweiligen Heimatvereins und die verschiedenen internen Aufgabenfelder sowie
deren personelle Verteilung notieren und vorstellen.
Mit besonderem Interesse wurde dabei die Darstellung von Christian Lukes, 1. Vorstand
der DJK Haselbach, aufgenommen, der die jährlich wiederkehrenden immensen
organisatorischen Herausforderungen im veranstaltungsreichen Vereinsleben der
DJK Haselbach anschaulich erläuterte.
Dass die bestens organisierte, informative und kurzweilige Veranstaltung bei den
Teilnehmern sehr gut angekommen war, zeigte sich auch daran, dass die genannten
Vereinsvorsitzenden Sepp Ziegler und Christian Lukes sowie der ebenfalls anwesende
Präsident des FC-Tiefenbach, Gunther Rankl, nach Ende der Tagung noch sehr lange
im Beisein von Dr. Heigl und Gerhard Jende ihre Erfahrungen mit den umfangreichen
und immer komplexer werdenden Anforderungen an die Vereinsverantwortlichen
austauschten.